RFID-basierte mobile Checkouts
10. August
Tom Gurney, Product Owner RFID bei River Island, spricht mit Nedap iD Cloud darüber, wie RFID operative Exzellenz in Retail-Teams unterstützen kann.
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River Island arbeitet in einem schnelllebigen Modeumfeld, in dem sich Trends, Kundenerwartungen und Anforderungen an die Filiale innerhalb weniger Wochen verändern können. Physische Filialen bleiben zentral für Inspiration, Produktentdeckung und das Zusammenstellen von Outfits.
RFID wird nicht als isoliertes Produkt gesehen, sondern als Enabler für ein vernetztes operatives Ökosystem. Es unterstützt bessere Entscheidungen, effizientere Filialprozesse und ein besseres Kundenerlebnis.
Die RFID-Reise von River Island begann 2017 mit einem Tagging-Pilotprojekt und dem klaren Fokus auf Bestandszählungen. Die Bestandsgenauigkeit stieg von etwa 70 bis 75 Prozent auf rund 98,5 Prozent.
River Island baut auf den genauen Daten mit Nachbestückungsprozessen auf. Entscheidend ist nicht nur, ob ein Produkt in der Filiale liegt, sondern ob die richtige Größe auf der Verkaufsfläche verfügbar ist, wenn Kundinnen und Kunden sie kaufen möchten.
Das operative Prinzip lautet: der richtige Bestand, am richtigen Ort, zur richtigen Zeit und am richtigen Platz innerhalb der Filiale. Wöchentliche RFID-Zählungen und sofortige Nachbestückung führten zunächst zu einem Umsatzplus von etwa 3,5 Prozent. Mit dem vollständig eingebetteten Refill-Prozess kam rund 1 Prozent hinzu.
Der Nutzen ist nicht nur finanziell: Teams arbeiten effizienter, Kundinnen und Kunden warten weniger und Self-Checkout sowie unterstütztes Einkaufen werden einfacher.
Mit wachsendem Vertrauen in die Daten hat River Island RFID auf Inbound- und Outbound-Prozesse, RFID-gestützte Sicherheitstore, interaktive Umkleidekabinen, Verfügbarkeitskioske und schnellere Checkouts ausgeweitet.
Während der COVID-bedingten Filialschließungen erwies sich RFID als besonders wertvoll. Bestände in Filialen konnten verlässlich identifiziert, bei Bedarf in Distributionszentren zurückgeführt und für die Online-Nachfrage umverteilt werden.
Diese Datensicherheit unterstützt auch eine schlankere Bestandsposition: weniger Überbestände, weniger Puffer und dennoch mehr Umsatz durch gezieltere Warenbewegungen.
RFID verbindet heute Retail, IT, Buying und Merchandising, Finance, Loss Prevention, Risk und Supply Chain. Serialisierte Artikeldaten schaffen neue Möglichkeiten für Rückverfolgbarkeit und die schnelle Produktsuche.
Für den Einstieg empfiehlt River Island, klein zu beginnen. RFID-Tagging ist nicht für alle Produktkategorien gleich. Ein klarer erster Anwendungsfall schafft einen starken Baustein, auf den weitere Prozesse aufgesetzt werden können.
Akzeptanz ist ebenso wichtig wie Technologie. Neue Funktionen müssen einen nachvollziehbaren Nutzen für Store-Teams bringen und Mitarbeitende früh einbeziehen.
Bei Nedap helfen wir globalen Retailern, RFID erfolgreich einzuführen und zu skalieren: mit Echtzeit-Bestandsgenauigkeit, besserer Produktverfügbarkeit über alle Kanäle und smarteren Operations. So können Marken ihre Prozesse verbessern, unabhängig davon, wo sie auf ihrem Weg stehen.
