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Samsøe Samsøe: Supply-Chain-Erfolg mit RFID

In diesem Fireside Chat betrachten wir die Erfolgsgeschichte von Samsøe Samsøe und die Rolle von RFID in den Supply-Chain-Operations.

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Wie RFID Retourenmanagement und eine stärker vernetzte Supply Chain unterstützt

Erfahren Sie, wie Samsøe Samsøe RFID nutzt, um das Retourenmanagement zu verbessern, Bestandsdaten zu stärken und eine stärker vernetzte Supply Chain zu unterstützen.

Ilse Protsman

Ilse Protsman

Marketingleiter Retail

Retail

Zusammenfassung

Samsøe Samsøe und die RFID-Reise

Samsøe Samsøe ist eine dänische Modemarke im Premiumsegment mit skandinavischen Wurzeln und Kollektionen für Damen und Herren. In dieser Zusammenfassung geht es um die praktische RFID-Reise des Unternehmens in Filialen und in der Supply Chain.

RFID ist für das Unternehmen ein strategisches Thema, weil es Optimierung, bessere Entscheidungsgrundlagen und langfristigen Wert verbinden kann. Die Technologie wurde über viele Jahre beobachtet, bis Kosten, Reifegrad und Business Case zusammenpassten.

Im Modehandel hat sich RFID von einem Werkzeug für Bestandsübersicht und Nachverfolgbarkeit zu einer Basis für In-Store-Transparenz, Diebstahlerkennung, digitale Produktpässe und vernetzte Abläufe entwickelt.

Genaue Bestände und smartere Filialen

Der erste Treiber war Omnichannel: Lagerbestand in Filialen sollte auch online verfügbar sein. Das setzt voraus, dass der Bestand verlässlich ist. RFID schafft diese Grundlage und gibt Mitarbeitenden Zeit für Kundinnen und Kunden zurück.

Die Reise begann mit Inventuren. Häufigere Zählungen verbesserten die Bestandsgenauigkeit und machten weitere Anwendungen möglich, darunter RFID-gestützte Checkouts, die mit POS- und Kameratechnologie verbunden werden können.

Das Ziel sind intelligentere und stärker vernetzte Filialen. RFID-Platten können das Scannen vereinfachen, iD Cloud kann Sicherheitstore und Daten verbinden, und Teams können sich stärker auf das Einkaufserlebnis konzentrieren.

Mit Retouren in die Supply Chain starten

Frühe Tests mit Tunneln zeigten das Potenzial von RFID in der Supply Chain, aber auch die Grenzen teurer Hardware und fragiler Eigenentwicklungen. Nach Systemwechseln und einer Unterbrechung während der Pandemie suchte Samsøe Samsøe nach einem besser skalierbaren Ansatz.

Der Einstieg erfolgte mit einem klaren Low-Hanging-Fruit-Use-Case: Retouren. RFID ermöglicht es, viele Artikel auf einer Platte zu erfassen, statt jede Box zu öffnen und jeden Barcode einzeln zu prüfen.

Das Setup für B2C- und Wholesale-Retouren kombiniert RFID-Platte, iPad und Harmony. Die Teams sahen schnell einen praktischen Nutzen; in vielen Fällen wurde der Prozess mindestens fünf- bis sechsmal schneller.

Rückverfolgbarkeit und Markenschutz

Die Vorteile von RFID gehen über Geschwindigkeit hinaus. Serialisierte Tags erlauben es, einen Artikel vom Lager über die Filiale bis zur Retoure nachzuverfolgen. Das unterstützt Untersuchungen bei Verlust, unklaren Retouren oder nicht vorgesehenen Warenströmen.

Auch bei Grey-Market-Fällen schafft RFID belastbarere Nachweise. Wenn Ware über bestimmte Kanäle verkauft wurde und später unerwartet wieder auftaucht, kann das Unternehmen Herkunft, Charge und Versandkontext nachvollziehen.

Damit verbindet der Retourenprozess operative Effizienz mit Transparenz, Marken- und Betrugsschutz.

Skalieren mit den richtigen Integrationen

Der nächste Schritt ist die Verifizierung von E-Commerce- und B2C-Bestellungen. Kleinere RFID-Platten an Packtischen können prüfen, ob die richtigen Artikel in jeder Bestellung das Lager verlassen.

Die wichtigste Erkenntnis lautet: Integration ist häufig wichtiger als Hardware. Die Kombination von ERP und Lagerverwaltung stieß bei wachsender Komplexität an Grenzen. Deshalb liegt der Fokus auf einer zukunftsfähigen WMS-Architektur und nativen Integrationen.

Langfristig soll RFID vollständige Transparenz über Inbound, Outbound und wichtige Bewegungen schaffen. Der Ausbau beginnt mit bewährten, kleinen Prozessen und wächst zu größeren Warenflüssen.

Kennzahlen und Ausblick

Erfolg wird über eingesparte Zeit, effizientere Abläufe, weniger Fehler, Rückverfolgbarkeit und Betrugsschutz bewertet. Bei Retouren war der operative Nutzen unmittelbar sichtbar: weniger manuelle Arbeit und ein deutlich besserer Warenfluss.

iD Cloud dient als verlässliche Quelle für RFID- und physische Bestandsdaten sowie EPC-Informationen. Die ERP-Integration ist bewusst schlank gehalten, während die künftige WMS-Integration skalierbarer aufgebaut werden soll.

Die Zusammenfassung zeigt: RFID schafft nicht nur bessere Zählungen. Es bildet die Basis für vernetzte Filialen, effizientere Supply-Chain-Prozesse und bessere Kundenerlebnisse.

Nedap unterstützt Sie auf Ihrem Weg

Bei Nedap helfen wir globalen Retailern, RFID erfolgreich einzuführen und zu skalieren: mit Echtzeit-Bestandsgenauigkeit, besserer Produktverfügbarkeit über alle Kanäle und smarteren Operations. So können Marken ihre Prozesse verbessern, unabhängig davon, wo sie auf ihrem Weg stehen.

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